Archive for Dezember 4th, 2012

Sind wir bald da?

Dienstag, Dezember 4th, 2012

Bald ist ein relativer Begriff.
Die Raumsonde Voyager 1, die am 5. September 1977 und damit interessanterweise 16 Tage später als die Raumsonde Voyager 2 startete, wird in zwei bis drei Jahren an die Grenze unseres Sonnensystems kommen.
Die weiteste Entfernung eines von Menschenhand gebauten Objekts von der Erde.
Die Energie für die Instrumente wird noch bis ca. 2020 ausreichen und sicher viele interessante Messergebnisse an uns senden.
Wir sind also noch nicht bald da.

Spongebob lebt

Dienstag, Dezember 4th, 2012

Trotz des weltweiten Artensterbens werden immer wieder neue Arten entdeckt.
Eine Forschergruppe hat aus den im Jahr 2011 ca. 18.000 neu entdeckten Arten einige zu ihren Favoriten gewählt.
Die Menschheit kennt jetzt einen Pilz mit dem Namen Spongiforma squarepantsii (1), weil er a) wie ein Schwamm aussieht und b) sein Körper wie ein Schwamm zusammengedrückt werden kann, um danach c) wieder die ursprüngliche Form anzunehmen.
Eine weitere Ähnlichkeit liegt darin, dass der Pilz nach Früchten riecht, während das Comicoriginal in einer Ananas lebt.
Die anderen Favoriten findet man unter diesem Link: Artikel in stern.de

(1) Spongebob Schwammkopf heißt im englischen Original Spongebob Squarepants (also Schwammbob Quadrathose)

Pasta Geometry

Dienstag, Dezember 4th, 2012

Wie bitte?
Nudeln und Mathematik?
Wie soll dass denn gehen?

Ganz einfach: Die typische dreidimensionale Formen der klassischen Nudelvariationen lassen sich mittels geometrischer Formeln dreidimensional darstellen: New York Times - Science stellt acht Variationen aus einem Buch vor.

Hier der Zeitungsartikel mit der Überschrift Pasta Geometry und hier der Link zum Buch Pasta by design mit der Möglichkeit einen kleinen Blick ins Buch zu werfen.

Alles in einem Spot

Dienstag, Dezember 4th, 2012

Die gesamte Entwicklung der Erde bis heute in einem aktuellen Filmchen zusammen gefasst.
Mehr gibt es in diesem Artikel deshalb nicht zu sagen.

Ein Horrorfilm…

Dienstag, Dezember 4th, 2012

…soll Angst erzeugen.
Kann man die Menge der erzeugten Angst beeinflussen oder gar berechnen?
Anna Sigler, Mathematikerin aus England, hat eine solche Formel entwickelt. Sie lautet:

USM = (es+u+cs+t)²+s+(tl+f)/2+(a+dr+fs)/n+sin (x-1)

Der USM (Ultimate Scary Movie), also auf deutsch, der Schockergrad berechnet sich aus folgenden Bestandteilen:
Eskalierende Musik (es), der Unbekannte (u), Verfolgungsjagden (cs), Eingeschlossensein (t), Schreck (s), aber auch das reale Leben (tl), Fantasie (f), Alleinsein (a), dunkler Raum (dr), die Filmszenerie (fs), die Zahl der Leute (n), Blut und Eingeweide (sin x).

Wie man sieht, reduziert die Anzahl n der Leute den Schockergrad, das heißt, je mehr dabei sind, umso geringer ist die Wirkung. Dahingegen werden die Variablen Verfolgung, Musik und der/die/das Unbekannte ins Quadrat genommen, um ihre Bedeutung zu erhöhen.

Und deshalb ist die einsame Schwimmerin (n=1) in Der weiße Hai mit das Grauen erregendste, was auf der Leinwand zu finden ist.

Die Tomate…

Dienstag, Dezember 4th, 2012

…verfügt über mehr Erbinformation als der Mensch.
Und es sind ca. 7.000 Gene, die uns dieses Obst voraus ist. Außerdem unterscheiden sich lediglich 8 % der 35.000 Gene der Tomate von denen der Kartoffel. Bei mancher Treibhaustomate schmeckt man dies dann auch.