Archive for Juli, 2014

Um nicht sinnloses Gestammel…

Donnerstag, Juli 31st, 2014

…zu senden, entschlossen sich die Produzenten der Star-Trek-Filme im Jahr 1984 den Sprachwissenschaftler Mark Okrand mit dem Entwickeln der Sprache Klingonisch zu beauftragen.
Mr. Okrand übernahm die Worte, die James Doohan (1) 1979 für den ersten Star-Trek-Film vorgeschlagen hatte. Andere Worte, die Okrand erarbeitete, haben mitunter einen skurrilen Hintergrund. Da sein Nachbar Jill hieß, ist das klingonische Wort für Nachbar jil.
Der britische Dramatiker George Bernard Shaw war Pate für das klingonische Wort für Fisch:

  1. Die Buchstabenfolge gh im Wort enough wird wie f ausgesprochen
  2. Der Buchstaben o im Wort women wird wie i ausgesprochen
  3. Die Buchstabenfolge ti im Wort nation wird wie sh ausgesprochen

Also kann man das Wort ghoti wie fish aussprechen. Deshalb ist ghoti auch das klingonische Wort für fish. Ich glaube, das brächte George Bernard Shaw zum Schmunzeln :)

Und der bekannteste Monolog aus Hamlet sieht im klingonischen Original so aus:
taH pagh taHbe’. DaH mu’tlheghvam vIqelnIS. quv’a', yabDaq San vaQ cha pu’ je SIQDI’? pagh, Seng bIQ’a'Hey SuvmeH nuHmey SuqDI’, ‘ej, Suvmo’, rInmoHDI’? Hegh. Qong. – (Hamlet, 3. Aufzug, 1. Szene)

(1) Doohan war der erste Darsteller von Montgomery Scott

Wenn man die griechischen …

Mittwoch, Juli 30th, 2014

…Bezeichnungen für Stein und Götterblut miteinander verbindet, erhält man das Wort Petrichor.
“Danke für’s Update! werden sich die Bloglesenden vielleicht denken.
Petrichor entsteht bei der Reaktion von Pflanzenölen mit Geosmin. Eben diese Reaktion findet statt, wenn es regnet - die Pflanzenöle werden heruntergewaschen und vermischen sich mit dem bicyclischen Alkohol Geosmin.
Das entstehende Petrichor ist für den typischen Geruch verantwortlich, der nach einem Sommerregen auftritt.
Chemie ist eben überall :-)

Was macht man…

Mittwoch, Juli 30th, 2014

…wenn es in den Ferien regnet? Na klar! Wissenschaft!

Die Zutaten für diesen coolen Trick haben wir vermutlich sogar alle daheim in der Küche:

  1. ein Suppenteller
  2. Milch
  3. Lebensmitelfarben
  4. Spülmittel

Und so wird’s gemacht:
Etwas Milch in den Teller gießen und einige Tropfen Lebensmittelfarbe (möglichst in der Mitte) verteilen. Nun einen Tropfen Spülmittel in die Mitte geben und zuschauen, was passiert.
Wem das zu theoretisch ist, in diesem Link wird alles noch einmal gezeigt (zweites eingebettetes Fenster).

Die Erläuterung, was auf molekularer Ebene passiert, gibt uns Dylan vom Youtube Kanal HouseholdHacker:
“Well it’s pretty simple, food colouring is less dense than the milk itself, so remains suspended within the fat molecules of the milk. The soap breaks up the fat and lets it spread across the surface of the milk. As [the fat molecules] break and expand, they create movement in the milk, and pull the colouring along for the ride.”

Viel Spaß beim Nachmachen!

Im Jahr 1912…

Donnerstag, Juli 24th, 2014

…kam das Buch Die Biene Maja des deutschen Autors Waldemar Bonsels heraus. Maja und ihr gefrässiger Kumpel Willi sind uns allen unvergesslich.
Doch wie schaffen es unsere Bienen, die sechseckigen Waben zu schaffen - ohne Geodreieck und Massband?
Ganz einfach: Die Bienen bauen zunächst runde Waben, welche dann unter der Körperwärme der Arbeitbienen zu schmelzen beginnen und schliesslich die energetisch günstigste Form annehmen: Das Hexagon.
Diese Kurzinformation ist in diesem Artikel samt Zusatzlinks viel exakter erklärt.

…und noch einmal und …

Dienstag, Juli 22nd, 2014

…noch einmal und wieder.
Es geht um das Falten von Papier. Wenn man ein Papier immer wieder auf die Hälfte faltet, ist nach wenigen Malen Schluss.
Könnte man jedoch das Falten einige Male weiter fortführen, käme man auf erstaunliche Längen.
Wie erstaunlich kann man in diesem Link nachlesen.
Mal sehen, wie viele der Bloglesenden die Herausforderung annehmen.

In eigener Sache (5)

Dienstag, Juli 22nd, 2014

Die Klassenfahrt nach Lyon ist beendet, die letzten Noten sind erhoben samt der zugehörigen Notenkonferenzen und die Zeugnisse sind in Arbeit => Zeit für Wissenschaft!

Eine der gefährlichsten…

Freitag, Juli 4th, 2014

…Drogen zur Zeit ist Crystal Meth oder wie man als Chemiker sagen würde N-methyl-alpha-Methylphenethylamin.
Diese synthetische Droge macht sehr schnell abhängig, ein Entzug kann sich über Jahre hinziehen und die Schäden für Körper, Geist und Psyche sind immens.
Bereits im II. Weltkrieg wurde diese Substanz unter dem Handelsnamen Pervitin bei Soldaten eingesetzt. Sogar Adolf Hitler soll nach Angaben amerikanischen Psychiatern, die Hitlers Gesundheitsakten ausgewertet haben, pervitinabhängig gewesen sein.
Dass diese Droge gerade Westeuropa überschwemmt ist erschreckend, weitere Informationen findet man unter diesem Bericht von DRadio Wissen.

Es waren 4 Studenten…

Mittwoch, Juli 2nd, 2014

…im Alter von 15 und 16 Jahren, die am Olin College for Engineering in Maine mit einem Budget von gerade mal 250 $ und etwas Gehirnschmalz eine wirklich coole Maschine gebaut haben.
Aber seht Euch selbst die Marshmallowkanone an, welche Gesichter erkennt und auf den Mund schießt.

In eigener Sache (4)

Mittwoch, Juli 2nd, 2014

Langsam neigt sich meine Zeit an meiner derzeitigen Arbeitsstelle dem Ende zu.
Zieht man die Abschlussfahrt nach Frankreich ab, sind es gerade mal 13 Tage, die ich noch zur Schule gehen muss, bevor ich endgültig und dauerhaft in meiner neuen Wahlheimat bleiben kann.
Da gilt es jetzt noch einiges aufzuräumen, zu übergeben und abzulegen.
Doch habe ich für die Zeit ab dem 1. August schon einiges vor, was ich anpacken werde.
Regelmässigere Blogeinträge hier gehört auch dazu.
Also bitte Geduld haben, hier werden bald mehr Artikel stehen.