Archive for Oktober, 2014

Der Film…

Montag, Oktober 20th, 2014

The Core - Der innere Kern aus dem Jahr 2003 bekam von der Website Insulting Stupid Movie Physics (übersetzt: Beleidigend dumme Physik in Filmen) den zweifelhaften Ehrentitel Schlechtester Physikfilm aller Zeiten.
Wie sieht es aber wirklich im Inneren unseres Planeten aus? Was hat man durch Bohrungen bislang erreicht? und Woher weiß man, dass es so aussieht, wie es aussieht?
Diese und noch einige Fragen mehr beantwortet dieser YouTube-Beitrag: Warum wir auf einer Magmazwiebel leben?

Ungefähr seit Mitte…

Mittwoch, Oktober 15th, 2014

…des 18. Jahrhunderts ist die Pizza als mit Olivenöl beträufeltem und Tomatenscheiben und Basilikum belegtem gebackenem Teig als populäres Nahrungsmittel in Süditalien bekannt.
Mittlerweile gibt es unzählige Möglichkeiten, eine Pizza zu belegen oder wie mir eine Italienerin mit Schaudern in der Stimme erzählt hat: …und ich habe einmal Pizza Hawaii probiert und ich muss sagen, sie war wirklich horribile, wirklich schrecklich!
Was passiert aber genau beim Backen einer Pizza? Diese Antwort findet der geneigte Bloglesende in folgendem Video genau erklärt (rechte Maustaste - Link in neuem Tab öffnen).
Guten Appetit!

Wenn heutzutage…

Sonntag, Oktober 12th, 2014

…eine Maschine entwickelt wird, gibt es Baupläne, CAD-Modelle, Explosionszeichnungen und Betriebsanleitungen in vielen Sprachen.
Im Jahr 1901 fanden Schwammtaucher vor der griechischen Insel Antikythera das Wrack eines Schiffs. Dieses Schiff scheint vermutlich zwischen 60 und 70 v. Chr. gesunken zu sein (1).
An Bord des Schiffs fand sich eine Maschine mit einer Vielzahl von Zahnrädern, ähnlich einer heutigen Uhr.
Mittlerweile hat man (z.T. mit Röntgenuntersuchungen) herausgefunden, dass dieser Mechanismus eine komplizierte astronomische Maschine war, die u.a. Sonnen- und Mondfinsternisse mit beispielloser Genauigkeit anzeigen konnte.
Mit Aberhunderten LegoTechnik-Bauteilen und -Zahnrädern wurde dieser Astronomiecomputer nachgebaut und es ist erstaunlich, was vor über 2000 Jahren schon möglich war.
Ob es den Menschen in 2000 Jahren möglich ist, die Funktionsweise der heutigen Maschinen nachzuvollziehen, wenn man keine weiteren Informationen hat?

(1) Anhand der Prägungen auf den an Bord befindlichen Münzen konnte der Zeitraum des Schiffsunglücks relativ eng begrenzt werden.

In eigener Sache (7)

Mittwoch, Oktober 8th, 2014

Wenn alles, was man sich im Leben eingeprägt und gelernt hat, nicht mehr funktioniert, dann leidet man entweder unter massiven psychischen oder physischen Problemen oder man ist in ein Nicht-EU-Land ausgewandert.
Um beispielsweise ein noch in Deutschland zugelassenes Auto in die Schweiz zu importieren und es dort zuzulassen, muss man eine genau festgelegte Abfolge von Handlungen in der richtigen Reihenfolge an verschiedenen Orten durchführen:

  1. Das Auto beim Zoll offiziell einführen (Persönlich südlich von Luzern).
  2. Den Import auf dem Formular 18.44 per Stempel bestätigen lassen.
  3. Die Stammnummer im Formular 13.20 (kriegt man auch beim Zoll) an einen potentiellen Autoversicherer weitergeben.
  4. Bei der zuständigen Zulassungsstelle (Persönlich westlich von Lenzburg) mit den Formularen 18.44 und 13.20, sowie den Besitzurkunden (Kfz-Brief und -Schein) bei der Technischen Information nachweisen, dass sich am Auto keine unzulässigen Zusatzanbauten befinden.
  5. Bei einem anderen Schalter der zuständigen Zulassungsstelle den Antrag auf Fahrzeugprüfung zusammen mit dem Formular 13.20 abgeben.
  6. Nach Erhalt des Termins für die Fahrzeugprüfung (Einladung zur Prüfung kommt nach wenigen Tagen per Post) bei der Kfz-Werkstatt einen Termin für die Fahrzeugvorbereitung ausmachen (in der Schweiz muss bspw. eine Motorwäsche durchgeführt werden).
  7. Dem Versicherer mitteilen, wann der Termin ist, damit zu diesem Zeitpunkt per Mail eine vorläufige Versicherung ausgestellt und bei der Zulassungsstelle bestätigt wird.

Soweit die vorbereitenden Aktionen für die Fahrzeuprüfung. Was mich etwas verstört hat war, dass alle beteiligten Amtspersonen sowohl am Telefon, als auch persönlich äusserst freundlich und höflich waren. Ein Verhalten von Beamten, das ich aus Deutschland nicht kenne.
Vielleicht, weil Service in einem Land, in dem Französisch auch Amtssprache ist, kein Fremdwort ist.

Dass nach solchen Aktionen (und hier wurde nur eine von mehreren aufgezählt) nur wenig Zeit für’s Bloggen bleibt, ist selbsterklärend.