Bei einem abendlichen Gespräch…

…anlässlich einer Curry-Essenseinladung kam das Thema Kohlenstoffdioxid und dessen natürliches Vorkommen auf.
Hier kommt eine Liste mit den recherchierten und meines Erachtens interessantesten Punkten:

  • In Neapel gibt es die Hundsgrotte oder grotta del cane.
    Aus dem Boden strömt Kohlenstoffdioxid aus, welches dann in einer Konzentration von ungefähr 70 Prozent vorliegt.
    Hunde, die sich in diesem Kohlenstoffdioxidsee befinden, ersticken, während ihre Herrchen nichts davon merken :( .
  • In Bad Pyrmont gibt es die Dunsthöhle, die für medizinische Zwecke (Baden in Kohlenstoffdioxid) bei Indikationen, wie schlechte periphere Durchblutung, schlecht heilende Wunden, Ekzeme, … genutzt wird.
  • In Afrika (Kamerun) ereignete sich 1986 ein tödliches Drama, bei dem fast 2000 Menschen und Tausende von Tieren starben.
  • In Bodensilos im landwirtschaftlichen Bereich bildet sich Kohlenstoffdioxid. Landwirte prüfen vor dem Einstieg in die Bodensilos, ob die Atmosphäre am Boden der Silos atembar ist. Und nicht, wie meine Schüler nach der vorherigen Vorstellung der Hundsgrotte mutmaßten “…vielleicht hat der Bauer ja einen Dackel…”, sondern einfach mittels einer brennenden Kerze, deren Licht in Kohlenstoffdioxidatmosphäre erlischt.

Wenn Kohlenstoffdioxid aber schwerer als Luft ist, wieso haben die Bergleute die Käfige mit ihren Bioindikatoren (Kanarienvögel) an die Stollendecken gehängt?
Das wird in einem der nächsten Beiträge erklärt ;-)

Tags: , ,

Leave a Reply