Posts Tagged ‘Astronomie’

Häuptling Majestix…

Freitag, Januar 2nd, 2015

Skywatchingevents2015

…aus der Asterix-Reihe hatte stets Angst, dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte.
Doch was uns dieses Jahr an astronomischen Beobachtungen möglich sein kann - wenn Wetter, Wolken und u.U. auch der jeweilige Aufenthaltsort mitspielen - kann man unter folgendem Link nachlesen.
…und bereits morgen geht es mit dem Meteoritenschauer der Quadrantiden los. Hoffentlich spielt das Wetter mit.

Am 13. März 1781…

Donnerstag, Januar 1st, 2015

…zwischen 22 und 23 Uhr entdeckte der britische Astronom Sir Friedrich Wilhelm Herschel zufällig einen neuen Himmelskörper.
Nach der Anerkennung des Himmelskörpers als Planet, bekam dieser von Herschel den klangvollen Namen Georgium Sidus (übersetzt: Georges Stern) (1).
Den Astronomen in Frankreich missfiel dieser Name und sie nannten den neuen Planeten nach seinem Entdecker Herschel.
Der Astronom Johann Elert Bode schlug den Namen eines griechischen Gottes vor, nämlich Uranos und erst Mitte des 19. Jahrhunderts setzte sich schliesslich dieser Name durch.
Besonders in der englischen Sprache regt das Wort uranus (2) zu schlüpfrigen Wortspielen an (bis hin zu Harry Potter und The Big Bang Theory).
Und damit ist der 7. Planet unseres Sonnensystems der einzige, der nicht direkt nach einer römischen Gottheit benannt wurde.

(1) Herschel wählte diesen Namen, da der damalige englische König George III. war.
(2) Im Englischen ausgesprochen klingt uranus nun einmal genau so wie your anus.

Wenn heutzutage…

Sonntag, Oktober 12th, 2014

…eine Maschine entwickelt wird, gibt es Baupläne, CAD-Modelle, Explosionszeichnungen und Betriebsanleitungen in vielen Sprachen.
Im Jahr 1901 fanden Schwammtaucher vor der griechischen Insel Antikythera das Wrack eines Schiffs. Dieses Schiff scheint vermutlich zwischen 60 und 70 v. Chr. gesunken zu sein (1).
An Bord des Schiffs fand sich eine Maschine mit einer Vielzahl von Zahnrädern, ähnlich einer heutigen Uhr.
Mittlerweile hat man (z.T. mit Röntgenuntersuchungen) herausgefunden, dass dieser Mechanismus eine komplizierte astronomische Maschine war, die u.a. Sonnen- und Mondfinsternisse mit beispielloser Genauigkeit anzeigen konnte.
Mit Aberhunderten LegoTechnik-Bauteilen und -Zahnrädern wurde dieser Astronomiecomputer nachgebaut und es ist erstaunlich, was vor über 2000 Jahren schon möglich war.
Ob es den Menschen in 2000 Jahren möglich ist, die Funktionsweise der heutigen Maschinen nachzuvollziehen, wenn man keine weiteren Informationen hat?

(1) Anhand der Prägungen auf den an Bord befindlichen Münzen konnte der Zeitraum des Schiffsunglücks relativ eng begrenzt werden.

Gibt es da draußen…

Donnerstag, Februar 13th, 2014

…noch Leben?

Wobei mit draußen der Weltraum gemeint ist.

Auf folgendem Link sind alle bislang bekannten Exoplaneten dargestellt. In der Mitte in dem kleinen Rechteck sind die Planeten unseres Sonnensystems dargestellt.

Müssten wir da nicht ein bisschen demütiger sein?

Jetzt ziehen sie…

Montag, August 12th, 2013

…wieder über uns hinweg.

Viele Sternschnuppen (wie bereits im Blogeintrag am 17. Februar 2013 geschrieben) sind bei gutem Wetter zu beobachten. Da der scheinbare Ursprung des Meteoritenstroms im Sternbild Perseus liegt, werden die Sternschnuppen als Perseiden bezeichnet.

Die Erde bewegt sich vom 11. - 13. August direkt durch die Staubspur des Kometen Swift-Tuttle. Diese Staubteilchen ionisieren zunächst beim Eintritt in die Atmosphäre die Teilchen der Luft und wenn diese geladenen Ionen dann wieder rekombinieren, sieht man das so genannte Rekombinationsleuchten.

Da im Jahr 258 der christliche Märtyrer Laurentius auf einem glühenden Rost gemartert wurde und dessen Namenstag der 10. August ist, heißen die Sternschnuppen auch Laurentiustränen.

Wer aus welchen Gründen auch immer keine Sternschnuppen sehen kann, der sei auf diesen Artikel hingewiesen.

Laut Mythologie…

Samstag, August 10th, 2013

…wurde Europa von Zeus - der als Stier verkleidet war - schwimmend nach Kreta zunächst ent- und dann verführt.

Der kleinste der vier Monde Jupiters, der vor über 400 Jahren von Galileo Galilei entdeckt wurde, heißt ebenfalls Europa.

Die NASA fragte sich nun, was wir sähen, wenn wir auf diesem Mond landeten. Der folgende Artikel samt fantastischem Bild gibt uns darüber Aufschluss.

Wir alle sind aus Sternenstaub…

Samstag, Juni 8th, 2013

…in unsern Augen war mal Glanz…

So lautet der Text eines Hits von Ich und ich.

Kaum jemandem ist aber bewusst, dass dies der Wahrheit entsprechen könnte.

Am LLNL (1) und am University of Ontario Institute of Technology gibt es Untersuchungen, dass einschlagende Kometen vor Millionen von Jahren an der Bildung von Molekülen beteiligt sein könnten, die für entstehendes Leben notwendig sind.

Wenn wir zu den Sternen schauen, sehen wir unsere Herkunft.

(1) Lawrence Livermore National Laboratory

Licht aus!

Donnerstag, April 11th, 2013

Wer kennt diese Aufforderung seitens der Eltern nicht.

Aber wie sähe der Nachthimmel aus, wenn wir nicht mit künstlichem Licht durch so genannte Lichtverschmutzung das Sternenlicht unsichtbar machten:

Lichtverschmutzung

…und was sähe man in bekannten Städten am Himmel, wenn wir keine Lichtverschmutzung hätten?

Lichtverschmutzung2

Weitere Städte findet man auf der Seite von Thierry Cohen.

Ein schöner Vergleich…

Freitag, April 5th, 2013

…von Galaxien, die im selben Massstab gezeigt werden, sehen wir auf diesem Plakat.

Sehr unwahrscheinlich, dass wir allein sind…

Die Dimensionen…

Donnerstag, April 4th, 2013

…im interplanetaren Bereich sind unvorstellbar.

Heruntergebrochen auf die Computerebene sieht das Ganze so aus.

Atemberaubend schön…

Sonntag, März 31st, 2013

…ist dieses Filmchen über die Erde, gesehen von der ISS.

Frohe Ostern!

Land in Sicht…

Samstag, März 30th, 2013

…könnte man melden, wenn man sich im Ausguck dieses Fahrzeugs befände.

Allerdings wäre das der letzte Ausruf, denn die umgebende Atmosphäre besteht zu über 95 % aus Kohlenstoffdioxid.

Dennoch können wir mit diesem Link einen 360°-Rundblick über den Mars geniessen.

Tolle Bilder und beeindruckende Landschaften!

Durch fehlerhaftes Übersetzen…

Samstag, März 23rd, 2013

…vom Italienischen in andere Sprachen kam der Mythos auf, dass es auf dem Mars intelligentes Leben und eine Zivilisation gäbe.

Der Mt. Sharp (5000 m hoch) auf dem Mars

Der italienische Astronom Giovanni Virginio Schiaparelli schrieb 1878, er hätte auf dem Mars canali gesehen. Das ist das italienische Wort für Wasserlauf oder Graben. Eine natürliche Erscheinung also.

Beim Übersetzen wurden aber aus den canali z.B. im Deutschen Kanäle, etwas Menschengeschaffenes also. Ebenso das englische Wort canal drückt aus, das eine Zivilisation etwas geschaffen hat:
Der Mythos des Marsmenschen begann.

Im Juli 1969 - also mehr als 90 Jahre später - begaben sich die beiden Sonden Mariner 6 und Mariner 7 zur Marserkundung. Durch einen Zufall - eine Kollision mit einem Meteor - wich die Bahn von Mariner 7 von der geplanten Route ab und die Sonde überflog ein Gebiet im Süden des Planeten.

Während Mariner 6 nur Bilder langweiliger Krater zur Erde funkte, zeigte Mariner 7 den mit Eis bedeckten Südpol des Planeten. Wieder war die Hoffnung genährt, es könnte Wasser auf dem Mars geben. Und im Jahr 2013 sucht der Marsrover Curiosity nach weiteren Beweisen.

Bereits 1969 erschien im SPIEGEL ein Bericht; dieser ist hier nachzulesen.

Der Weltraum…

Samstag, März 23rd, 2013

…unendliche Weiten.

Allein unser Sonnensystem ist riesig.

Auf diesem Megaplakat hat die BBC dargestellt, wie riesig. Besonders interessant ist der Vergleich mit der Warp 1 Geschwindigkeit von Raumschiffen der Föderation. Von der Erde bis zum Pluto bräuchte so ein Raumschiff beispielsweise 4 Stunden mit Warp 1.

Deshalb “Mr LaForge! Energie!”

Sternschnuppen…

Sonntag, Februar 17th, 2013

…sind gar nicht so selten, wie man allgemein annimmt.
Auf folgendem Bild sieht man, wann man in welcher Himmelsrichtung wie viele Meteore sehen kann.

Meteorschauer 2013

Vorausgesetzt, es ist dunkel und wolkenlos und das Streulicht der Städte stört nicht, kann man diese Meteorschauer von überall auf der Welt sehen. Die beste Beobachtungszeit ist die Abenddämmerung und der späte Abend. Man braucht kein Teleskop, sondern kann mit blossem Auge die Beobachtungen durchführen.

Dicht daneben…

Freitag, Februar 15th, 2013

…ist auch vorbei.
Zum Glück, denn obwohl noch nie ein Asteroid so knapp an der Erde vorbeigeflogen ist (seit Himmelsbeoabchtungen stattfinden), sind die 28.000 km Abstand weit genug vorbei, um keinen Schaden auf unserem Planeten anzurichten.
Den ganzen Artikel gibt es hier.

Mit den Worten…

Dienstag, Februar 12th, 2013

O’zapft is! verkündet der Oberbürgermeister in München jedes Jahr den Start in die 5. Jahreszeit, nachdem er das erste Fass angestochen hat.
Aber auch anderes wird aus reiner Neugierde angebohrt. Der Mars-Rover Curiosity hat den Mars angebohrt.
Man darf gespannt sein, was die Analysen alles ergeben werden.

Alles Gute…

Dienstag, Februar 12th, 2013

…kommt von oben.
Da es aber im Weltall gar kein Oben und Unten gibt, sollte man vielleicht sagen: Alles Gute kommt von draussen!
Was uns 2013 im Bereich der Astronomie erwartet, sehen wir in diesem Beitrag, den man leider mit rechter Maustaste und Link öffnen aufrufen muss: Meteorologische Ereignisse 2013

Noch ein Stückchen…

Donnerstag, Februar 7th, 2013

…nach links und dann immer geradeaus.

Solche Wegbeschreibungen sind uns durchaus geläufig. Auch ist es uns möglich, eine Strecke in relativ gerader Richtung zurückzulegen.

Wie aber schafft es der Mistkäfer, die produzierte Kugel aus Mist möglichst rasch von der Quelle des Mists wegzurollen, damit die Kugel nicht womöglich von Konkurrenten erbeutet wird.

Käferforscher aus Schweden machten dazu Versuche und stellten fest, dass sich der Mistkäfer an der Milchstrasse orientiert (Hier der Artikel).

Das ist das erste Mal, dass nachgewiesen wurde, dass ein Insekt die Sterne zur Navigation nutzt.
Und wer weiß, was die kleinen Krabbler noch so alles drauf haben.

Der Himmel ist das Limit…

Mittwoch, Februar 6th, 2013

…zumindest in diesem Video, das mit Langzeitbelichtung in der Schweiz aufgenommen wurde.
Die zum Lokalkolorit passende Musik hört nach kurzer Zeit auf und dann kann man die Unendlichkeit geniessen. Hier der Link.

Position halten!

Donnerstag, Januar 3rd, 2013

Ich werde den Befehl nicht geben!
Position halten!
Position halten!

Das berühmte Zitat aus dem Film The Rock - Fels der Entscheidung passt auch zu den zwei Satelliten, die den Planeten Erde in 3-D aufnehmen.
Getrennt fliegen - vereint messen unter dem Bericht.

Sind wir bald da?

Dienstag, Dezember 4th, 2012

Bald ist ein relativer Begriff.
Die Raumsonde Voyager 1, die am 5. September 1977 und damit interessanterweise 16 Tage später als die Raumsonde Voyager 2 startete, wird in zwei bis drei Jahren an die Grenze unseres Sonnensystems kommen.
Die weiteste Entfernung eines von Menschenhand gebauten Objekts von der Erde.
Die Energie für die Instrumente wird noch bis ca. 2020 ausreichen und sicher viele interessante Messergebnisse an uns senden.
Wir sind also noch nicht bald da.