Posts Tagged ‘Biochemie’

Das chemische Element Kupfer…

Sonntag, Januar 11th, 2015

…ist für Menschen in relativ hoher Dosierung verträglich (0,5 mg pro kg Körpergewicht sind unbedenklich).
Jedoch ist Kupfer für viele Mikroorganismen bereits in minimalster Dosis hochgiftig. Die Centmünze im Blumenwasser führt zu signifikant längerer Lebensdauer der Pflanzen.
Man versucht jetzt, den Mikroorganismus MRSA (1) (auch als Krankenhauskeim bekannt) durch kupferüberzogene Bettstangen der Krankenhausbetten zu bekämpfen.
Und vielleicht sind in naher Zukunft Wasserhähne, Toilettenspülmechanismen und Lichtschalter aus Kupfer wertvoller, als wenn sie aus Gold wären.

(1) Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus

Eine der einfachsten…

Samstag, August 16th, 2014

…Möglichkeiten zur Kommunikation ist das aus zwei Konservendosen und einer straff gespannte Schnur bestehende Büchsentelefon.
Pflanzen hingegen kommunizieren auf vollkommen andere Art und Weise. An der Virginia Polytechnic Institute and State University entdeckte Professor Westwood (Professor of plant pathology and physiology), dass Pflanzen mittels mRNA miteinander reden.
Nachdem man das Wie kommunizieren sie? herausgefunden hat, besteht die nächste Herausforderung im Worüber kommunizieren sie?.
Es bleibt auch in der Pflanzenwelt spannend!

Eine der gefährlichsten…

Freitag, Juli 4th, 2014

…Drogen zur Zeit ist Crystal Meth oder wie man als Chemiker sagen würde N-methyl-alpha-Methylphenethylamin.
Diese synthetische Droge macht sehr schnell abhängig, ein Entzug kann sich über Jahre hinziehen und die Schäden für Körper, Geist und Psyche sind immens.
Bereits im II. Weltkrieg wurde diese Substanz unter dem Handelsnamen Pervitin bei Soldaten eingesetzt. Sogar Adolf Hitler soll nach Angaben amerikanischen Psychiatern, die Hitlers Gesundheitsakten ausgewertet haben, pervitinabhängig gewesen sein.
Dass diese Droge gerade Westeuropa überschwemmt ist erschreckend, weitere Informationen findet man unter diesem Bericht von DRadio Wissen.

Im Englischen gibt es…

Donnerstag, April 17th, 2014

…die Metapher mad as a hatter, was übersetzt so viel bedeutet wie Verrückt wie ein Hutmacher.
Den Verrückten Hutmacher aus Alice im Wunderland von Lewis Carroll kennt der geneigte Lesende, aber woher kommt die Verbindung vom Hütemachen und Verrückt-Werden?
Um beispielsweise Kaninchenfelle zu filzen, damit man aus dem Filz Hüte herstellen kann, verwendeten die Hutmacher früher eine Beize aus Quecksilber und Salpetersäure. Das ständige Einatmen der geringen Mengen an Quecksilber führte über drei Stufen - Zuerst Mattigkeit und Arbeitsunlust, dann Verschlechterung des Gedächtnis mit steigender Reizbarkeit und schließlich absolut reduzierte geistige Arbeitsfähigkeit gepaart mit blutigem Schnupfen und Zahnverlust - zur kompletten Verblödung der Menschen, die ständig mit Quecksilber arbeiteten.
Aber nicht nur Hutmacher litten unter dieser Krankheit, die auch als Hutmachersyndrom bekannt ist, auch Leuchtturmwärter atmeten die Quecksilberdämpfe ein, denn die Leuchtfeuer in den Leuchttürmen waren in einem mit Quecksilber gefüllten Behältnis gelagert.

…und ich wusste nicht mehr…

Dienstag, Februar 18th, 2014

…ob ich Männlein oder Weiblein bin.
Dieses Sprachbild, das üblicherweise die totale Verwirrung beispielsweise nach einer Strafpredigt bezeichnet, gib es in der Natur tatsächlich. Passieren in der frühembryonalen Zellteilung Fehler, so kann eine Hälfte des Körpers weiblich und die andere männlich ausgeprägt sein.
Am besten sieht man das bei verschiedenen Färbungen eines Exemplars.
Zumindest kann dieses Exemplar von sich behaupten, dass er nie völlig blau ist.

Es grünt so grün…

Mittwoch, August 21st, 2013

…wenn Spaniens Blüten blüh’n…

So ließ einst Professor Higgins seine Sprachschülerin Eliza Doolittle im Musical My fair lady den Buchstaben ü mit der richtigen Atemtechnik üben.

Aber das ist in Hamburg mittlerweile Wirklichkeit geworden. Im Algenhaus produzieren Algen Energie und Biomasse

In den Jahren…

Mittwoch, Mai 22nd, 2013

…1845 bis 1849 raffte die Große Hungersnot (siehe Wikipedia) bis zu 12 Prozent der Bevölkerung Irlands dahin.

Der Krankheitserreger Phythophtora infestans befiel die Kartoffelknollen bereits in der Erde und durch andere Aspekte begünstigt, breitete er sich rasch aus.

Das Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen hat nun zum ersten Mal aus einer getrockneten Herbariumsprobe das Genom entschlüsselt, das vor über 150 Jahren für die Katastrophe in Irland gesorgt hatte.

Vielleicht können wir ab jetzt besser verstehen, wie sich Pflanzenschädlinge entwickeln und wie menschliches Handeln die Verbreitung der Pflanzenkrankheiten begünstigt.

Bei Harry Potter…

Freitag, Mai 10th, 2013

…zaubert Gilderoy Lockhart dem verletzten Harry die Knochen aus dem Unterarm. Madama Pomfrey lässt die Knochen dann nachwachsen, kündigt jedoch vor der Behandlung an, dass dies ein schmerzhafter Prozess sei.
Knochen einfach nachwachsen lassen? Geht das denn?

Ja, Wissenschaftlern der New York Stem Cell Foundation ist dies gelungen. Sie bildeten aus reprogrammierten Hautzellen neue Knochenzellen mit den selben immunologischen Parametern, wie sie die Originalknochen haben.

Am Tatort…

Montag, April 1st, 2013

…wurde eine Hautschuppe des potentiellen Täters gefunden.

Die darin enthaltene DNA ist mengenmässig zum Untersuchen viel zu wenig. Also muss sie vervielfacht werden. Das geschieht mit Hilfe der PCR (polymer chain reaction). Vielen Schüler/innen fällt es schwer, dieses Verfahren zu verstehen.

Aber mit Hilfe dieses Artikels wird es über das Beispiel eines Line-Dancings während einer Familienfeier anschaulich erläutert.

Mit 15 Jahren…

Mittwoch, Februar 13th, 2013

…eine geniale Idee umzusetzen, das gelang Jack Andraka aus Maryland, USA.
Er entwickelte einen neuen Test zur Diagnose von Krebs.
Nicht zuletzt, weil er a) hartnäckig war und sich auch von 199 Absagen nicht entmutigen liess und b) in einem Wissenschaftler der John Hopkins University einen aufgeschlossenen Menschen fand.
Den Rest kann man hier nachlesen.

Die Tomate…

Dienstag, Dezember 4th, 2012

…verfügt über mehr Erbinformation als der Mensch.
Und es sind ca. 7.000 Gene, die uns dieses Obst voraus ist. Außerdem unterscheiden sich lediglich 8 % der 35.000 Gene der Tomate von denen der Kartoffel. Bei mancher Treibhaustomate schmeckt man dies dann auch.