Posts Tagged ‘Unterhaltung’

Disney entwickelte zusammen mit…

Sonntag, Januar 18th, 2015

der ETH Zürich einen Strandroboter, der aussieht wie eine Schildkröte und der Bilder in den Strand zeichnet.
Zuerst wird mit weißen Stangen das Gebiet markiert, welches dem Roboter als Leinwand zur Verfügung steht. Der Roboter skaliert danach das Bild auf diese Fläche und gräbt mit Eggen an seinem Heck Furchen in den Sand.
In diesem Video sieht man den Künstler bei der Arbeit.

Pixelgrafiken…

Dienstag, Januar 6th, 2015

…in Farbe. So wurden in meiner Jugend (1) Figuren, Labyrinthe, Hintergründe und Landschaften für Computerspiele dargestellt.
Und

  • wer noch nie bei Prince of Persia kurz vor Schluss zu früh abgesprungen ist, um dann auf den Spießen zu verenden
  • wer noch nie bei Lemmings einen weniger als notwendig ins Ziel gebracht hat
  • wer noch nie bei The day of the tentacle durch die Zeit gereist ist
  • hat jetzt hier die Möglichkeit, die Vergangenheit wieder auferstehen zu lassen.
    Viel Spaß, aber Vorsicht! Wie damals herrscht auch noch heute massive Suchtgefahr!

    (1) Und um lästerliche Kommentare gleich im Keim zu ersticken: Nein, weder an Höhlenwänden noch auf ägyptischen Steintafeln oder Gebäuden!

    Ein uralter Kalauer…

    Montag, Januar 5th, 2015

    …behauptet, Moses sei nur deshalb 40 Jahre durch die Wüste geirrt, weil Männer nie nach dem Weg fragen.
    Heutzutage programmiert man das Reiseziel in ein Navigationsgerät und dieses leitet einen mehr oder weniger schnell und sicher zum gewünschten Ort.
    Aber es gab bereits vor mehr als 80 Jahren Navigationsgeräte, die fest mit dem Auto verbunden (Iter Avto) oder elegant am Handgelenk (Plus Four Wristlet Route Indicator) getragen werden konnten.
    Das Design und einige zusätzliche Informationen sind unter diesem Link zu finden.

    Baron von Münchhausen…

    Mittwoch, August 6th, 2014

    …war als Lügenbaron wegen seines spektakulären und fantastischen Erzähltalents berühmt.
    In einer seiner Geschichten berichtet er, wie er sich selbst an seinem eigenen Zopf aus dem Sumpf zog. Dieses Bild verwendet die Mathematik zur Definition der so genannten Münchhausen-Zahlen.
    Hier zunächst die etwas sperrige Definition: Eine Münchhausen-Zahl ist eine Zahl, deren Ziffern, mit sich selbst potenziert, summiert wieder diese Zahl ergeben.
    Wenn z.B. eine Zahl aus den Ziffern abc besteht (a an der Hunderterstelle, b an der Zehnerstelle und c an der Einerstelle) und a^a + b^b + c^c = abc ergibt, dann handelt es sich bei abc um eine Münchausen-Zahl.
    Leider gibt es nur zwei Münchausen-Zahlen :-( die 1 und die 3435, denn 1^1 = 1 und 3³ + 4⁴ + 3³ + 5⁵ = 3435
    Schade eigentlich.

    Um nicht sinnloses Gestammel…

    Donnerstag, Juli 31st, 2014

    …zu senden, entschlossen sich die Produzenten der Star-Trek-Filme im Jahr 1984 den Sprachwissenschaftler Mark Okrand mit dem Entwickeln der Sprache Klingonisch zu beauftragen.
    Mr. Okrand übernahm die Worte, die James Doohan (1) 1979 für den ersten Star-Trek-Film vorgeschlagen hatte. Andere Worte, die Okrand erarbeitete, haben mitunter einen skurrilen Hintergrund. Da sein Nachbar Jill hieß, ist das klingonische Wort für Nachbar jil.
    Der britische Dramatiker George Bernard Shaw war Pate für das klingonische Wort für Fisch:

    1. Die Buchstabenfolge gh im Wort enough wird wie f ausgesprochen
    2. Der Buchstaben o im Wort women wird wie i ausgesprochen
    3. Die Buchstabenfolge ti im Wort nation wird wie sh ausgesprochen

    Also kann man das Wort ghoti wie fish aussprechen. Deshalb ist ghoti auch das klingonische Wort für fish. Ich glaube, das brächte George Bernard Shaw zum Schmunzeln :)

    Und der bekannteste Monolog aus Hamlet sieht im klingonischen Original so aus:
    taH pagh taHbe’. DaH mu’tlheghvam vIqelnIS. quv’a', yabDaq San vaQ cha pu’ je SIQDI’? pagh, Seng bIQ’a'Hey SuvmeH nuHmey SuqDI’, ‘ej, Suvmo’, rInmoHDI’? Hegh. Qong. – (Hamlet, 3. Aufzug, 1. Szene)

    (1) Doohan war der erste Darsteller von Montgomery Scott

    Was macht man…

    Mittwoch, Juli 30th, 2014

    …wenn es in den Ferien regnet? Na klar! Wissenschaft!

    Die Zutaten für diesen coolen Trick haben wir vermutlich sogar alle daheim in der Küche:

    1. ein Suppenteller
    2. Milch
    3. Lebensmitelfarben
    4. Spülmittel

    Und so wird’s gemacht:
    Etwas Milch in den Teller gießen und einige Tropfen Lebensmittelfarbe (möglichst in der Mitte) verteilen. Nun einen Tropfen Spülmittel in die Mitte geben und zuschauen, was passiert.
    Wem das zu theoretisch ist, in diesem Link wird alles noch einmal gezeigt (zweites eingebettetes Fenster).

    Die Erläuterung, was auf molekularer Ebene passiert, gibt uns Dylan vom Youtube Kanal HouseholdHacker:
    “Well it’s pretty simple, food colouring is less dense than the milk itself, so remains suspended within the fat molecules of the milk. The soap breaks up the fat and lets it spread across the surface of the milk. As [the fat molecules] break and expand, they create movement in the milk, and pull the colouring along for the ride.”

    Viel Spaß beim Nachmachen!

    …und noch einmal und …

    Dienstag, Juli 22nd, 2014

    …noch einmal und wieder.
    Es geht um das Falten von Papier. Wenn man ein Papier immer wieder auf die Hälfte faltet, ist nach wenigen Malen Schluss.
    Könnte man jedoch das Falten einige Male weiter fortführen, käme man auf erstaunliche Längen.
    Wie erstaunlich kann man in diesem Link nachlesen.
    Mal sehen, wie viele der Bloglesenden die Herausforderung annehmen.

    Es waren 4 Studenten…

    Mittwoch, Juli 2nd, 2014

    …im Alter von 15 und 16 Jahren, die am Olin College for Engineering in Maine mit einem Budget von gerade mal 250 $ und etwas Gehirnschmalz eine wirklich coole Maschine gebaut haben.
    Aber seht Euch selbst die Marshmallowkanone an, welche Gesichter erkennt und auf den Mund schießt.

    Seit 1980…

    Dienstag, Mai 27th, 2014

    ..ist in Deutschland der legendäre Zauberwürfel erhältlich.
    Während großer Teile meiner Schulzeit wurde Energie von Vokabellernen auf Würfellösen umgeleitet. Als dann im Bild der Wissenschaft eine Anleitung für die erfolgreiche Gleichfärbung der sechs Seiten erschien - Interessanterweise gab es eine Anleitung zum Verstehen der Anleitung - kam ich schliesslich nach tagelangem Drehen zum Erfolg.
    In diesem Video wird gezeigt, was heutzutage mit Lego Mindstorm Robotern möglich ist.
    Irgendwie deprimierend ;)

    Im Buch von Frank Schätzing…

    Donnerstag, April 17th, 2014

    Der Schwarm beginnt der Horror mit methanhydratfressenden Borstenwürmern.
    In der englischen Zeitung The Telegraph wurden Makroaufnahmen publiziert, die das Tierchen in erschreckender Art und Weise zeigen.
    Hoffentlich bleibt die Geschichte im Buch nur Fiktion!

    Früher war alles…

    Dienstag, April 1st, 2014

    …besser, sogar die Zukunft.
    Dieses Zitat von Karl Valentin stimmt nicht immer. Die beliebten Scherze zum 1. April waren früher durchaus giftig bis lebensgefährlich zu nennen.
    Ein Beispiel hierfür ist der Aprilscherz von 1939 aus der Zeitschrift Popular Science. Dabei geht es um manipulierte Streichhölzer, die zum großen Erstaunen des Benutzenden eine Pharaoschlange entstehen lassen.
    Das Problem dabei liegt in der Vorbereitung der Streichhölzer. Denn hier wird Quecksilberchlorid als Ausgangsstoff verwendet. Wer es trotzdem machen will, kann es unter diesem Link genau nachlesen.

    Normalerweise…

    Mittwoch, Februar 5th, 2014

    …stelle ich solche seltsamen Dinge hier nicht hinein, aber es ist so seltsam, dass es schon wieder witzig ist:
    Die virtuelle Luftpolsterfolie, die man per Mausklick auf Zeit zerdrücken kann.
    …und es macht wirklich (fast) so viel Spass wie mit der echten Folie und es erzeugt keinen Plastikmüll.

    Um das Gehirn…

    Montag, Februar 3rd, 2014

    …auszutricksen, bedarf es dem Vorgaukeln von Dingen, von denen das Gehirn glaubt, es weiss, wie diese auszusehen haben.
    Ein Papiermodell, das einen mit seinem Blick verfolgt, ist umso erschreckender, je schrecklicher das Tier ist, das vom Modell dargestellt wird. Und was wäre besser geeignet, als eine so genannte Schreckensechse (Dinosaurier).
    Hier ist das Video dazu.
    Und hier die Bastelvorlagen in grün, rot und blau.

    Man nehme…

    Dienstag, Juni 11th, 2013

    …einen rohen, ausgenommenen und gesäuberten Fisch und umhülle ihn in gekochtem Reis. Ein darum gewickeltes Bambusblatt verhindert das Auseinanderfallen dieses Gebildes. Durch einen Fermentierungsprozess (der automatisch abläuft) wird der Reis säuerlich und ist nicht mehr genießbar, der Fisch jedoch ist durch diese Methode bis zu einem Jahr haltbar.
    Der Ursprung dieser Konservierungsmethode liegt im Mekong-Delta und ist bis ins Jahr 718 zurückzuverfolgen.

    Wer nicht so viel Zeit hat, säuert einfach den Reis an und packt da ein Stück Fisch ein. Dieser saure Reis heisst im Original Sushi und schmeckt, in Sojasauce getunkt, einfach fantastisch. Und wer es selber machen will, der kann z.B. in München einen Kurs bei Sushi + Soul buchen.

    Guten Appetit!

    Tröpfchen …

    Mittwoch, April 24th, 2013

    für Tröpfchen Qualität.

    Das scheint sich auch der australische Professor Parnell im Jahr 1927 an der Universität Queensland gedacht zu haben, als er sein legendäres Pech-Experiment startete.

    Eine Probe Pech wurde in einen Scheidetrichter gegeben und nach drei Jahren, in denen das Pech Zeit hatte, sich zu setzen, wurde der verschmolzene Auslass des Trichters geöffnet.

    Nach bislang 86 Jahren sind erst 8 Tropfen Pech aus dem Auslass getropft, der 9. Tropfen formt sich gerade.
    Bislang hatte jedoch niemand die Gelegenheit, einen der Tropfen fallen zu sehen.

    Folgender Link zeigt sowohl ein Livebild der beobachtenden Webcam als auch eine Zeitrafferaufnahme, in der fast ein ganzes Jahr zusammengefasst ist.

    Im Weltraum…

    Mittwoch, März 27th, 2013

    …hört Dich keiner schreien.

    Mit diesem Satz wurden einst die Alien-Filme beworben.
    Aber kann man im Weltraum singen? Und das auch noch im Duett mit Sängern auf der Erde?

    Probieren wir es aus!, sagten sich Colonel Chris Hadfield (der Astronaut in der ISS, der die fantastischen Bilder unseres Planeten macht und bei Facebook einstellt) und die Barenaked Ladies (die den Titelsong für die Big Bang Theory geschrieben haben).

    In diesem Artikel wird das Duett aus dem All beschrieben und mit einem Youtube-Video gezeigt.

    Happy New Year…

    Mittwoch, Januar 2nd, 2013

    …Miss Sophie!

    Das schallte heute unbedarften Zeitgenoss/innen lauthals entgegen, denn ungeachtet des Geschlechts oder des Namens rufe ich dies allen zu, die ich im neuen Jahr das erste Mal sehe.

    Und als guten Vorsatz für 2013 sehe ich das ich mindestens einen Blogeintrag pro Tag erstellen werde.

    Das nicht nur hier, sondern auch auf meinem Trivialitätenblog.

    Viel Spaß beim Wieder- oder Erneutlesen im Jahr 2013!!!

    Ein Horrorfilm…

    Dienstag, Dezember 4th, 2012

    …soll Angst erzeugen.
    Kann man die Menge der erzeugten Angst beeinflussen oder gar berechnen?
    Anna Sigler, Mathematikerin aus England, hat eine solche Formel entwickelt. Sie lautet:

    USM = (es+u+cs+t)²+s+(tl+f)/2+(a+dr+fs)/n+sin (x-1)

    Der USM (Ultimate Scary Movie), also auf deutsch, der Schockergrad berechnet sich aus folgenden Bestandteilen:
    Eskalierende Musik (es), der Unbekannte (u), Verfolgungsjagden (cs), Eingeschlossensein (t), Schreck (s), aber auch das reale Leben (tl), Fantasie (f), Alleinsein (a), dunkler Raum (dr), die Filmszenerie (fs), die Zahl der Leute (n), Blut und Eingeweide (sin x).

    Wie man sieht, reduziert die Anzahl n der Leute den Schockergrad, das heißt, je mehr dabei sind, umso geringer ist die Wirkung. Dahingegen werden die Variablen Verfolgung, Musik und der/die/das Unbekannte ins Quadrat genommen, um ihre Bedeutung zu erhöhen.

    Und deshalb ist die einsame Schwimmerin (n=1) in Der weiße Hai mit das Grauen erregendste, was auf der Leinwand zu finden ist.